About me
CECILIA ATENA MARQUES LÚCIO
Hi, ich bin Cecilia (kurz: Cici), Gründerin, Podcasterin, Expertin für Essstörungen, traumasensible Yogalehrerin und studierte Bildungswissenschaftlerin.
Und vor allem bin ich jemand, der selbst erlebt hat, wie laut und einnehmend das Thema Körper, Essen und Selbstakzeptanz sein kann. Mein Weg hat mich von einer eigenen Essstörung über das Studium und die Arbeit in der Präventionsforschung hin zu meiner heutigen Arbeit geführt. Hier begleite ich Menschen dabei, wieder Frieden mit ihrem Körper und ihrem Essverhalten zu schließen und setze darüber hinaus präventiv genau da an, wo ich es damals gebraucht hätte.
Dabei verbinde ich wissenschaftliches Wissen mit eigener langjähriger Erfahrung sowie einem ganzheitlichen Blick auf den Menschen und sein inneres System.
Yoga ist für mich auf meiner persönlichen Reise genauso ein Anker geworden wie die tiefe Auseinandersetzung mit eigenen Gedanken, unbewussten Mustern und prägenden Erfahrungen.
Heute fließt all das in meine Programme, Events, Begleitungen sowie Workshops und in meinen Podcast ein – mit dem Ziel, dass sich Menschen wieder sicher, frei und verbunden mit sich selbst fühlen, in Leichtigkeit, Akzeptanz und Selbstliebe.
Mein Weg
Mein Weg verbindet Wissenschaft, Praxis und persönliche Erfahrung. Ich habe früh gemerkt, dass ich nicht nur verstehen will, warum Menschen leiden – sondern wie echte Veränderung möglich wird.
Ich bin in München groß geworden und als Halb-Portugiesin war ein Teil von mir irgendwie immer schon am Meer zuhause. Lange habe ich gedacht, ich müsste Erwartungen entsprechen und bin den „klassischen“ Weg gegangen, habe Zahnmedizin studiert und mich daran orientiert, was von außen als sicher und wertvoll gilt.
Qualifikationen
14-monatige Weiterbildung Coaching & digitale Unternehmensentwicklung @Digitale Safari (2024–2025)
traumasensible Weiterbildung @Yoga hilft (2023)
RYT 200h @IndivYoga Switzerland (2020)
Studium der Bildungswissenschaften/Pädagogik und Soziologie mit Fokus auf Prävention von Essstörungen im Bildungssystem (2016-2020)
Sprecherin für Film, Funk & Hörbücher (2003-2015)
Bis ich irgendwann gelernt habe, mir selbst wirklich zuzuhören, Zugang zu meiner eigenen Stimme zu finden und meiner Intuition zu folgen.
Auch wenn das im Außen oft als „weniger wertvoll“ gelabelt wurde, hat genau dieser Weg mich dorthin gebracht, wo ich heute bin: in einer Arbeit, in der ich wirklich etwas bewegen kann und meine Leidenschaft mit einer größeren Vision verbinde.
Arbeit im Bildungs- & Therapiebereich
interne Yogalehrerin & Workshopleitung @TCE/Kliniken Dritter Orden (seit 2022)
Leitung von Gruppengesprächen für Essstörungen @Aktionskreis für Ess- u. Magersucht Cinderella e.V. (2025)
Co-Leitung FSJ @Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg (2022-2025)
Content & Fachautorenschaft @StudySmarter für das Fach Psychologie (2021-2023)
Workshopleitung im Bereich Prävention & Bildung (Schulworkshops, u.vm., seit 2019)
Projekte & Yoga
Gründerin von In Peace with my Body & weiteren Kursmodellen sowie Community Plattformen für Frauen zur Begleitung von Essstörungen, Körperbildthemen & ganzheitlicher Arbeit (seit 2023)
Podcasterin & Content Creator @cicisview (seit 2023)
Retreat, Class & Event Host @CICI Yoga (seit 2022)
Verbindung & Nervensystem
Ein Leben in Leichtigkeit und Freiheit beginnt nicht im Außen, sondern in dir. Verbindung zu dir selbst bedeutet, wieder Sicherheit in dir zu finden und dein Nervensystem als Grundlage für echte Veränderung zu verstehen. Wenn dein System zur Ruhe kommt, entsteht Raum – für Klarheit, für neue Entscheidungen und für ein Leben, das sich nicht mehr wie ein ständiger Kampf anfühlt.
Hier treffen sich für mich Neurowissenschaft und Spiritualität auf eine ganz natürliche Weise.
Die CICI-Philosophie
Ganzheitlichkeit & Tiefe
Heilung passiert nicht an der Oberfläche. Du bist kein „Problem“, das gelöst werden muss, sondern ein komplexes, ganzheitliches System. Deine Erfahrungen, Prägungen und inneren Überzeugungen wirken auf vielen Ebenen gleichzeitig.
Genau dort setze ich an: nicht nur im Verhalten, sondern auch auf emotionaler und identitätsbasierter Ebene. Denn nachhaltige Veränderung entsteht, wenn wir die Wurzeln verstehen und wirklich neu verknüpfen.
Safe Space & Community
Transformation passiert selten alleine. So viele Frauen tragen diesen stillen Druck in sich, alles mit sich selbst ausmachen zu müssen. Ich glaube an Räume, in denen genau das wegfallen darf.
Safe Spaces, in denen du dich zeigen kannst, ohne bewertet zu werden. Raum für Gedanken und Emotionen. Safe Spaces, in denen Verbindung entsteht – zu dir selbst und zu anderen. Denn wir wachsen nicht nur durch uns selbst, sondern auch miteinander.
Mein erster Step auf die Matte
von verloren zu YogaMit 19 Jahren habe ich mich das erste Mal in eine Yoga Class eingebucht – keine Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Zu dieser Zeit kam ich gerade aus meinem zweiten Klinikaufenthalt, in welchem ich monatelang gegen meine Essstörung gekämpft hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich Bewegung stets mit Wettbewerb, Zwang und mit dem Ziel, dünner zu werden, verbunden.
Ich glaube genau aus diesem Grund war ich so fasziniert von Yoga ab Stunde eins: Plötzlich öffnete sich mir eine Welt, in der ich lernte, dass Bewegung non-competitive sein kann, dass ich mich aus Liebe zu mir bewegen kann statt aus Hass und dass Bewegung nur ein Teil einer Philosophie ist, die mein Leben komplett veränderte.
In dieser ersten Stunde habe ich gedacht: Das bin ich, das will ich sein und ich will es mit der ganzen Welt teilen. Heute, über ein Jahrzehnt später, folge ich dieser Intuition und lebe Spiritualität nicht nur, sondern teile sie mit vielen anderen Menschen tagtäglich.
Die Essstörung, die mein Leben veränderte
von "ich heile nie" zu "ich zeig dir wie"So lange hat sich mein Körper nicht nach einem Zuhause angefühlt, sondern nach etwas, das perfekter sein muss, damit es akzeptiert und geliebt werden kann. Doch je mehr ich genau das versucht hatte, desto mehr hat mir meine Essstörung all das genommen.
Es gab eine Zeit, in der ich glaubte, ein freies Leben in Genuss und Leichtigkeit wäre für mich nicht möglich. Rückblickend war genau das mein größtes Geschenk – denn durch meine Essstörung wurde ich gezwungen, mich wirklich kennenzulernen. Nicht die Version von mir, die perfekt nach außen funktioniert, sondern das, was darunter liegt. Und auch wenn Heilung am Anfang unmöglich erschien, hat genau dort etwas begonnen, sich zu verändern.
Seither lebe ich nach dem Mantra „be the person you needed when you were younger" und helfe anderen Menschen, sich selbst und ihr Leben wieder lieben zu lernen.
Schulen als der Gamechanger
Wo mentale Gesundheit beginnt...Kinder und Jugendliche verbringen den Großteil ihres Alltags in der Schule. Das macht sie zu einem der kraftvollsten Orte, an denen mentale Gesundheit wachsen kann, lange bevor sie zum Thema werden muss.
Prävention bedeutet nicht, auf Krisen zu warten. Es geht darum, jungen Menschen frühzeitig das mitzugeben, was sie wirklich trägt: die Fähigkeit, ihre Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen. Einen Selbstwert, der nicht von Leistung oder Außenwahrnehmung abhängt. Den Raum, die eigene Individualität zu entdecken und zu leben. Und Halt, wenn sich das Leben schwer anfühlt.
Das sollte das Fundament erschaffen, um nicht das Leben zu bewältigen, sondern es wirklich zu genießen.
Als studierte Pädagogin gehe ich seit 2019 an Schulen und bringe genau das in die Klassen – und gleichzeitig das Handwerkszeug und die Unterstützung an die Lehrkräfte, die täglich an der Seite dieser jungen Menschen stehen.
Die Philosophie zu einem erfolgreichen Leben
Die Philosophie, die alles verändertIch glaube nicht daran, dass ein erfolgreiches Leben bedeutet, perfekt zu funktionieren. Nicht in der Kindheit, nicht in der Schule, nicht in der Arbeitswelt.
Meine Philosophie ist holistisch – weil der Mensch ganzheitlich ist, und weil Heilung es genauso ist. Sie passiert nicht in einer Dimension, sondern auf allen Ebenen gleichzeitig: körperlich, emotional, mental, spirituell, auf Verhaltensebene sowie auf tiefer System- und Wurzelebene. Echte Heilung entsteht nicht durch Optimierung, sondern durch Verbindung – mit sich selbst, mit dem eigenen Körper, mit dem, was wirklich zählt.
Es geht nicht darum, irgendwann „fertig" zu sein. Es geht darum, immer mehr zu sich nach Hause zu kommen.
Wenn wir lernen, diese Philosophie in alle Aspekte unseres Alltags zu tragen, kann sich langfristig auch alles verändern.