Prävention beginnt hier

Weil psychische Gesundheit und Selbstwert genauso wichtig sind wie schulische Leistung

Junge Menschen wachsen heute in einer Welt auf, die sie täglich mit Leistungsdruck, Vergleichen und Schönheitsidealen konfrontiert. Umso wichtiger ist es, früh Räume zu schaffen, in denen sie lernen, sich selbst besser zu verstehen, ihren eigenen Wert zu erkennen, einen gesunden Umgang mit ihrem Körper zu entwickeln und über mentale Gesundheit offen sprechen zu können.

Mit meiner Arbeit unterstütze ich seit 2019 Schulen dabei, Selbstwert, Resilienz und mentale Gesundheit zu stärken, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und einen achtsameren Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.

Als studierte Pädagogin, Expertin für Essstörungen und traumasensible Yogalehrerin habe ich mich auf Prävention von Essstörungen sowie die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen und Förderung mentaler Gesundheit an Schulen spezialisiert.

Schule darf ein safe space sein

Veränderung an deiner Schule: Workshops für Klassen & Lehrkräfte

Real Talk

No filter needed (für Schüler*innen)

Workshops zu Selbstwert, Körperbild, mentaler Gesundheit & Essstörungsprävention

Was, wenn Entwicklung nicht mit Verboten, Warnungen, Druck oder erhobenem Zeigefinger beginnt, sondern mit Verständnis, tiefen Gesprächen und dem Gefühl, nicht allein zu sein?

In Real Talk - No filter needed lernen Schüler*innen, sich selbst und andere mit mehr Mitgefühl zu betrachten, Ideale kritisch zu hinterfragen und einen gesünderen Umgang mit Leistungsdruck, Selbstzweifeln und sozialen Medien zu entwickeln. Dabei entsteht ein Raum, in dem Fragen gestellt werden dürfen, Unsicherheiten Platz haben und mentale Gesundheit offen besprochen werden kann.

Durch die Kombination aus pädagogischer Expertise, interaktiven Übungen und meiner persönlichen Geschichte erleben die Jugendlichen nicht nur Aufklärung, sondern nahbare Begegnung. Die Workshops schaffen Vertrauen, sind lebendig und nachhaltig. Sie regen zum Nachdenken an, stärken den Selbstwert und vermitteln konkrete Impulse, die weit über den Workshop hinaus wirken.

Be the change

Prävention, Umgang & Support
(für Lehrkräfte)

Essstörungen & mentale Gesundheit – Prävention, Früherkennung & unterstützender Umgang im Schulalltag


Die beste Unterstützung für Schüler*innen beginnt damit, Lehrkräfte aufzuklären und zu stärken, sowie ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen zu verschaffen. Dabei geht es ebenso darum, Wege zu finden, wie Prävention auch mit vollem Lehrplan möglich ist.


So profitieren nicht nur einzelne Klassen von einmaligen Workshops, sondern langfristig die gesamte Schulgemeinschaft – durch mehr Verständnis, Sensibilität und einen sichereren Umgang mit diesen herausfordernden Themen und einem umsetzbaren Fokus auf mentale Gesundheit sowie Selbstwert.

Be the change ist die Kombination aus Psychoedukation, offenem und vertrauensvollem Austausch und Umsetzung im Alltag durch direkt anwendbare Ressourcen.

Die Philosophie

mentale Gesundheit

  • Wohlbefinden, Selbstwert & Identität

  • Essstörungen

  • Social Media & Körperbilder

Vertrauen & Safe Space

  • Umgang mit individuellen Herausforderungen und Selbstzweifeln

  • Umgang mit Betroffenen

  • meine eigene Geschichte der Essstörung

Interaktion & Offenheit

  • selbstwertstärkende Übungen

  • Ressourcenarbeit

  • kritische Diskurse

Daten, die die erschreckende Wahrheit zeigen

Etwa 1 von 5 Jugendlichen zeigt Symptome einer Essstörung, während insgesamt rund ein Drittel bis die Hälfte aller Jugendlichen von psychischer Belastung wie Angst, depressiven Symptomen oder psychosomatischen Beschwerden betroffen ist.



(Quellen: u.a. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz, RKI, KiGGS)

Essstörungen bei Jugendlichen

Was mich in Schulen gebracht hat

Damals – zu meiner Schulzeit – hätte ich mir gewünscht, dass ich Raum bekommen hätte für die Themen, die mich im tiefsten Inneren beschäftigen. Ich war ein aufgewecktes, extrovertiertes Mädchen, eine der Klassenbesten und man könnte mich als “Vorzeigeschülerin” betrachten. Auch mein familiäres Umfeld war stabil, mein Zuhause sicher und auch wenn ich die ersten Schuljahre aufgrund meiner Körpergröße gemobbt wurde, hatte ich in der Pubertät einen tollen Freundeskreis. Genau aus diesem Grund schrieb ich so oft in mein Tagebuch: “Ich bin irgendwie so traurig. Aber ich habe ja keinen Grund dazu, niemand wird mich ernst nehmen.”

Ich dachte, irgendetwas stimmt mit mir nicht, denn zu dieser Zeit habe ich nicht gelernt, dass es okay ist, traurig, überfordert oder ängstlich zu sein. Dass ich keinen expliziten Grund nennen muss, um ernst genommen zu werden. Und dass es da einen Weg raus gibt. Für mich war es die Kompensation durch Kontrolle. Dass ich damit geradlinig in eine Essstörung rutschte, merkte ich nicht. Stattdessen drehte sich alles um Disziplin, schön sein, dünn sein.

Ich erinnere mich noch daran, dass wir einen Essstörungs-Aufklärungstag hatten, an dem wir Artikel auf einer Pinnwand in der Aula lesen konnten. Das war mein einziger Berühungspunkt mit dem Thema mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen in der Schule. Essstörung bedeutete für mich: verrückt sein.

Und alles, was ich wollte, war glücklich sein. Kontrolle behalten. So blieben auch meine Nervenzusammenbrüche in der Abi-Zeit unbemerkt. Für meinen Körper wurde ich gelobt, für meine Disziplin auch.

Und manchmal habe ich mich gefragt, wie die kommenden Jahre ausgesehen hätten, wenn wir in der Schule einen sicheren Raum für Gedanken, Gefühle und mentale Herausforderungen gehabt hätten, wenn wir nicht nur Wissen, sondern auch selbstwertstärkende Ressourcen aktiver vermittelt bekommen hätten.
Diese Frage konnte ich mir zwar nie beantworten, aber sie hat mein heutiges Mantra angetrieben: Be the person you needed when you were younger.

Aus genau diesem Grund habe ich mich schon in meinem Studium der Bildungswissenschaften auf Schulprävention fokussiert. Ich kann meine Schulzeit nicht mehr ändern, aber die der Schüler*innen heute.

Bisherige Schulkooperationen

Michaeli Gymnasium, Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Gymnasium München-Nord, Willi-Graf-Gymnasium, Riemerschmid Wirtschaftsschule, SchulCentrum Augustinum, Anton Fugger Realschule Babenhausen, Carl-Orff-Grundschule Dießen, sowie weitere

Beispiel Ablauf eines Klassenworkshops für Schüler*innen

Das ist ein Beispiel Ablauf. Fokusthemen und Schwerpunkte können individuell besprochen werden.
Teil eines jeden Workshops ist die starke Fokus auf Interaktion, Vertrauen und einem Safe Space sowie gemeinsame Übungen statt reine Theorie.

Beispiel Ablauf eines Workshops für Lehrkräfte & das Schulteam

Fokusthemen und Schwerpunkte können individuell besprochen werden.